Luzia Tschirky Eltern

Luzia Tschirky Eltern
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Luzia Tschirky Eltern:- Luzia Tschirky begann ihre journalistische Laufbahn an der Kantonsschule Sargans. Zwischen 2010 und 2015 absolvierte sie ein Bachelorstudium in Politikwissenschaft an der Universität Zürich. Luzia Tschirky wurde 1990 in Sargans, St. Gallen, geboren. Sie ist eine Schweizer Fernsehjournalistin, die für das Schweizer Radio und Fernsehen aus Russland und den postsowjetischen Ländern (SRF) berichtet.

 

Im Jahr 2021 wurde sie zur Schweizer “Journalistin des Jahres” gewählt. Die gebürtige Sarganserin verbrachte ihre Jugendzeit in Moskau als Delegierte der europäischen Jugendpresse. Sie engagierte sich als Volontärin im Vorstand von “Junge Journalisten Schweiz” und entwickelte und leitete 2011 die “Jugendmedientage Schweiz”. Im Jahr 2012 war sie Mitglied der Schweizer Redaktion von 3Sat.

Luzia Tschirky Eltern
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Im Jahr 2014 gründete sie das Projekt “Medienfrauen Schweiz.”. Tschirky stammt aus Sargans und absolvierte die dortige Kantonsschule, bevor sie an der Universität Zürich Politikwissenschaften studierte. Während dieser Zeit sammelte sie erste journalistische Erfahrungen im In- und Ausland. Sie ist nach wie vor eines der jüngsten Mitglieder der SRF-Journalisten.

 

Seit der Schulzeit ist die 27-Jährige vom Beruf des Journalisten fasziniert. Ihre Faszination für Russland und den gesamten postsowjetischen Raum entdeckte sie zufällig während ihrer Tätigkeit als Delegierte der europäischen Jugendpresse in Moskau: “Nach meiner ersten Reise in die russische Hauptstadt wusste ich, dass ich das Land und die Sprache kennenlernen wollte.” Es folgten zahlreiche Reisen nach Weißrussland, Russland, in die Ukraine und nach Moldawien, auf persönlicher und beruflicher Ebene.

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Luzia Tschirky wird im April 2019 die Nachfolge von Christof Franzen als TV-Korrespondentin in Moskau antreten. Christof Franzen kehrt nach mehr als einem Jahrzehnt in Moskau in die Schweiz zurück, seine Aufgabe ist jedoch unbekannt.

Tschirky wurde am 31. Januar 2021, etwa sechs Monate nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen in Belarus, in Minsk verhaftet. Sie wurde von der belarussischen Polizei in einen Kleinbus gezwungen, als sie mit einer Freundin und ihrem Ehemann unterwegs war. Während sie drei Stunden später freigelassen wurde, wurden ihre belarussischen Freunde von den Behörden weiterhin festgehalten. Am nächsten Tag intervenierte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) beim weissrussischen Botschafter und forderte die sofortige Freilassung aller willkürlich inhaftierten Personen.

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Tschirky blieb mehrere Stunden dort, bis der Chef der Polizeistation sie nach einer Intervention des Aussendepartements freiliess. Ich weigerte mich, meine Freunde allein zu lassen und bestand darauf, dass sie mich begleiteten. Ich wurde informiert: “Das sind Bürger der Republik Belarus”, sagte Tschirky. “Wir werden uns um sie kümmern.” Schließlich fuhr sie allein mit dem Taxi zum Schweizer Konsulat. “Ich mache mir immer noch große Sorgen um meine Freunde.”

Tschirky hat sich schon früh für Journalismus und Politik interessiert. Zu Hause haben wir immer Zeitungen gelesen und ‘Tagesschau’ oder ’10vor10′ geschaut. Das hat mich geprägt.” Sie erinnert sich an den UNO-Beitritt der Schweiz und den New Yorker Fernsehbericht von Stephan Klapproth darüber. Die Sarganserin ist zehn Jahre alt. Ihre Verbindung zu Osteuropa, die sie als “absurde Faszination” oder “Hassliebe” bezeichnet, begann während einer Schulreise nach Ungarn. Danach studiert sie Russisch. Kurz nach dem Abitur fliegt sie nach Moskau, um über Wahlproteste zu berichten. Ihre Eltern benachrichtigt sie erst auf dem Weg dorthin.

Luzia Tschirky war mit einer rechtmäßigen Genehmigung in Weißrussland und berichtete über regierungsfeindliche Proteste in Moskau und St. Petersburg. Tausende von Menschen haben in der vergangenen Woche an Protesten teilgenommen und die Freilassung des inhaftierten Oppositionsführers Alexej Nawalny gefordert. Bis Sonntagnachmittag wurden Medienberichten zufolge über 2.000 Personen festgenommen, darunter auch Nawalnys Ehefrau Julia Nawalnaja.

Luzia Tschirky spricht in einem Interview mit der Schweizer Journalistin über ihren Alltag als Korrespondentin in Russland und ihre Entführung in Minsk Anfang des Jahres. Das Interview ist im Rahmen der Sendung “Entre Nous” auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. Oliver Meiler, Korrespondent des Tages-Italien Anzeigers, belegt den zweiten Platz. Den dritten Platz belegt Carlos Hanemann von der Republik.