Michael Kölmel Vermögen

Michael Kölmel Vermögen
Michael Kölmel Vermögen

Michael Kölmel Vermögen:- Michael Kölmel ist ein deutscher Unternehmer, der am 31. Januar 1954 in Karlsruhe geboren wurde. Er war der Gründer des Filmverleihs Kinowelt und Inhaber des Verlags und Buchhandelsunternehmens Zweitausendeins. Bis 2016 war Kolmel auch Eigentümer des Leipziger Zentralstadions. Bei seinen geschäftlichen Unternehmungen arbeitet er häufig mit seinem Bruder Rainer Kolmel zusammen. Seit 2020 ist er mit 1,58 Prozent an der Profifußballabteilung des Karlsruher SC beteiligt.

 

Sein geschätztes Nettovermögen beträgt 16 Millionen Dollar. Über sein Unternehmen, die Sportwelt Beteiligungs GmbH, versuchte Kölmel 1998, die Fußball-Übertragungsrechte zu versteigern. Die Familie Kölmel besaß 90 % der Sportwelt-Anteile, während die restlichen 10 % von der Kinowelt AG gehalten wurden. Die Sportwelt GmbH investierte in erheblichem Umfang in abgestiegene Traditionsvereine, um an künftigen Erfolgen teilzuhaben.

Die Beteiligungen der Familie sollten im Jahr 2000 an die Filmindustrie übergeben werden, doch die juristische Umsetzung scheiterte. Auch das Modell der Sportwelt erwies sich als wirtschaftliches Desaster. Die sportlichen Ergebnisse der Mannschaften brachten den Kolmels nur selten die erhofften Einnahmen aus den Übertragungsrechten. Zudem fiel eine Reihe von Mannschaften in der Gunst der Sportgemeinde in Ungnade. In der Branche wurde gemunkelt, dass einige Vereine eine unerfahrene Firma ausgenutzt hätten.

 

Im November 2006 wurde eine Mitte 2006 von der Staatsanwaltschaft München erhobene erneute Anklage wegen undurchsichtiger Strafverfolgung in der Film- und Sportbranche in den frühen 2000er Jahren abgewiesen. Im Januar 2003 sicherten sich Kölmel und sein Bruder Rainer unter anderem ein Darlehen der Sparkasse Leipzig, um für 32 Millionen Euro die Filmbibliothek aus der Konkursmasse der insolventen Kinowelt AG für die neu gegründete Kinowelt GmbH mit Sitz in Leipzig zu erwerben, wo Michael Kölmel seit 2003 residiert.

Kölmel schied 2006 aus der ZSL-Betreibergesellschaft, die unter anderem die Arena Leipzig und die Red Bull Arena verwaltet, aus, wurde aber 2009 wieder als Geschäftsführer eingesetzt. Ende 2016 wurde in der Presse diskutiert, ob RB Leipzig die von Kolmel gemietete Red-Bull-Arena aufgibt und ein eigenes Stadion baut oder die Kolmel-Arena kauft und saniert, da sie nicht genügend Platz bietet.

Michael Kölmel Vermögen:- $16 Millionen

Kolmel kaufte teure Filmpakete und investierte in angeschlagene Fußballvereine, um deren Fernsehrechte zu erhalten. “Wer Filme an Fernsehsender verkaufen wollte, musste auch Fußballrechte abgeben”, erklärt er und zeigt damit sein Engagement für den Sport. Es heißt, dass 120 Millionen Euro “investiert” worden seien. Der erhoffte Erfolg stellte sich jedoch nicht ein. Der Zusammenbruch der Börsenblase und verunsicherte Banken rissen die Filmindustrie in den Abgrund und führten zu einer Verurteilung wegen Insolvenzverschleppung.

Als es Kolmel Ende 2004 gelang, den Konkurs der Sportindustrie aufzuheben, hatten andere Teams den Übergang bereits geschafft. Diejenigen, die in seine Obhut kamen, hatten sofort Erfolg. Union Berlin hat sich in der zweiten Liga etabliert, Fortuna Düsseldorf und der Karlsruher SC sind in die erste Liga zurückgekehrt und Eintracht Braunschweig ist zum ersten Mal seit 1985 wieder in der Bundesliga.

Auf den Standort Leipzig setzt Kolmel schon seit längerem. Nicht nur als Standort seiner Firmenzentrale. Sondern vor allem mit seinem Stadion. “Leipzig war in Sachen Fußball irreparabel gespalten, das hat alle Sponsoren und Politiker vergrault. Deshalb war diese Neugründung eine geniale Idee, und sie ist bis heute erfolgreich”, lobt Kolmel seinen Partner, den Konzern Red Bull, den er nach Leipzig lockte, als sein Stadion nach der Fußball-WM 2006 leer zu stehen drohte.

30 Millionen D-Mark verdiente Kolmel als Kaufpreis für die Anteile des Sportrechtevermarkters. Eine Gegenleistung, wie etwa die Übertragung von Vermögenswerten, gab es jedoch nie. Allein aufgrund dieser Behauptungen forderte die Staatsanwaltschaft eine fünfjährige Haftstrafe. Die Münchner Kinowelt Medien AG, seit 1998 am Neuen Markt notiert, meldete Ende 2001 Konkurs an. Die Verteidigung beantragte eine Geldstrafe.

Am 1. Oktober übernahmen der Medienunternehmer Michael Kolmel und seine kunsthistorische Ehefrau Doris Apell-Kolmel den Leipziger Verlag Seemann Henschel, der Anfang März beim Amtsgericht Leipzig Insolvenz angemeldet hatte. Kolmel war mit dem Börsengang der Kinowelt AG 1998 einer der größten deutschen Filmverleiher; die Firma, die er zusammen mit seinem Bruder Rainer gegründet hatte, ging 2001 in Konkurs.

Kolmel interessiert sich wieder für die Fußballbranche. Als Eigentümer des Leipziger Hauptstadions sponsert er den “FC Sachsen Leipzig” jährlich mit schätzungsweise einer Million Euro. “Die Bundesliga ist unser Ziel”, sagt Kolmel über die Ziele in der vierten Liga. Zudem hat er den Kulttrainer Eduard Geyer (früher Energie Cottbus) auf eigene Kosten als Sportdirektor verpflichtet.

Mehrere von Kolmels Herzen schlagen für Fußballvereine. Genau genommen sind es sogar sechs: Zu Michael Kolmels Portfolio gehören der Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt, die Zweitligisten Union Berlin, Dynamo Dresden, Fortuna Düsseldorf und Karlsruher SC sowie der Bundesligist Eintracht Braunschweig. Mit der insolventen Aachener Alemannia vereinbarte er Ende 2013, dass sie Teil des kleinen Kolmel-Imperiums wird, wenn sie in den Profifußball zurückkehren kann.

Theoretisch muss der Verein bis dahin das Geld von Kolmel zurückzahlen. Ich bin aber zuversichtlich, was die Verlängerung der Leihe angeht. Diese Ergänzung ist für Dynamo überhaupt nicht erwünscht, und das ist der springende Punkt. Denn die Verpflichtungen des Vereins gegenüber Michael Kolmel sind extrem kostspielig. Zusätzlich zu den aufgelaufenen Zinsen zahlt Dynamo ihm zehn Prozent der jährlichen Fernseheinnahmen.

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