Joschka Fischer Vermögen

Joschka Fischer Vermögen
Joschka Fischer Vermögen

Joschka Fischer Vermögen:- Joschka Fischer war von 1998 bis 2005 Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Fischer kam zur Politik, nachdem er in den 1960er und 1970er Jahren an Anti-Establishment-Kundgebungen teilgenommen hatte, und er war maßgeblich an der Gründung der deutschen Grünen beteiligt, die er über zwei Jahrzehnte lang leitete.

 

Joschka Fischer wurde am 12. April 1948 im baden-württembergischen Gerabronn als drittes Kind eines Metzgers geboren, dessen Familie seit mehreren Generationen in Ungarn gelebt hatte, das Land aber 1946 verlassen musste, nachdem Ungarn von der Sowjetunion kontrolliert wurde und ethnische Deutsche verfolgt und vertrieben wurden. Joschka ist ein Spitzname, abgeleitet vom ungarischen Jóska, einer Verkleinerungsform von Joseph.

Im Jahr 2005 heiratete er die deutsch-iranische Filmproduzentin und Drehbuchautorin Minu Barati. Er ist bereits zum fünften Mal verheiratet. Seine beiden Kinder wurden 1979 bzw. 1983 mit seiner früheren Lebensgefährtin und späteren Ehefrau Inge Vogel geboren, mit der er von 1984 bis 1987 verheiratet war. Zum Zeitpunkt seiner Heirat mit Barati im Jahr 2005 hatte sie eine sechsjährige Tochter aus einer früheren Beziehung, während Fischers Kinder 23 und 26 Jahre alt waren. Das Paar wohnt gemeinsam mit Baratis Tochter in einem Haus.

 

Joschka Fischer war Gastprofessor an der Princeton University, Gründungsmitglied des Kuratoriums der Arab Democracy Foundation und Mitglied des Council on Foreign Relations und des European Council on Foreign Relations. Joschka kam 2008 als Senior Strategic Counsel zur Albright-Gruppe. Er ist außerdem Mitglied der Spinelli Group, sitzt im Vorstand der International Crisis Group und ist Ko-Vorsitzender des European Council on Foreign Relations.

Joschka Fischer Vermögen:- $12 Millionen

Er trat 1994 in die Bundespolitik ein, als er zum Ko-Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der Grünen gewählt wurde. Von 1998 bis 2005 war Fischer Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war Fischer von 2006 bis 2007 außerordentlicher Professor an der Woodrow Wilson School of International and Public Affairs der Princeton University. Er ist Mitglied des Kuratoriums der International Crisis Group und des Exekutivausschusses des European Council on Foreign Relations.

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Fischer und Justizministerin Herta Däubler-Gmelin baten 1999 um Gnade für die Brüder LaGrand, zwei deutsche Staatsbürger, die in Arizona zum Tode verurteilt worden waren. Nach Angaben der deutschen Regierung wurde den LaGrands die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert, weil die Staatsanwaltschaft die deutsche Botschaft erst ein Jahrzehnt später über die Verhaftung der Brüder im Jahr 1982 informierte. Beide wurden jedoch durch Zyanidgas erstickt.

Fischer wurde im Oktober 2002 von der deutschen Regierung als Nachfolger von Peter Glotz für den Konvent zur Zukunft Europas nominiert. Während der Koalitionsverhandlungen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder nach den Wahlen 2002 hatte Fischer den starken Wunsch geäußert, im Konvent mitzuarbeiten. In einer gemeinsamen Erklärung, die Fischer und sein französischer Kollege, Außenminister Dominique de Villepin, im November 2002 abgaben, drängten Deutschland und Frankreich auf die Aufnahme einer gegenseitigen Verteidigungsgarantie in die Verfassung.

Während des Deutschen Herbstes 1977 wurde Deutschland von einer Serie linksterroristischer Anschläge durch die Rote Armee Fraktion (RAF) und Revolutionäre Zellen erschüttert (RZ). Die Beobachtung dieser Ereignisse, insbesondere der Entführung und des Todes von Hanns-Martin Schleyer und der Flugzeugentführung in Entebbe, habe ihn davon überzeugt, Gewalt als Mittel der politischen Veränderung aufzugeben, so Fischer. Stattdessen engagierte er sich in neuen sozialen Bewegungen und schließlich in der neu gegründeten Grünen Partei, vor allem in Hessen.

Fischer war nie ein Anhänger der nach dem Zusammenbruch der Studentenbewegung entstandenen maoistischen und neostalinistischen “K-Gruppen”, aber in der Frage der politischen Gewalt blieb er eine Zeit lang unentschlossen. Dennoch wandte er sich 1976-77 vehement gegen den Terrorismus der Roten Armee Fraktion und verwandter Organisationen, die größere Bewegungen eher isolierten als erweiterten.